16. Sept. 2022 – Weg von Konstanz nach Märstetten

von Angelika Hankele

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veröffentlicht am 16. September 2022

Heute habe ich mir einen Spruch für den Tag ausgesucht: „Ein ungestörter Geist, der nicht mehr danach strebt, abzuwägen, was richtig und was falsch ist, ein Geist, der nicht urteilt, sieht und versteht.“ Buddha

Ein weiter Weg
Markt in Konstanz
Gänse im Grünen
Erster Weg im Wald
Schaut schwarz aus, hat aber noch 2 Stunden gehalten
Sehr viele hilfreiche Wanderschilder
Ganz oft auch mit der Jakobsmuschel
Diese alten Schilder finde ich besonders schön
Idyllischer Platz
Jetzt wurde es nass
Aussicht im Nebel
Wunderschöner Blumenladen in Mästetten
Pilgerunterkunft von außen
Von Innen, ganz niedrige Decken

Der Tag fing nach einer nicht so erholsamen Nacht gut an. Einen ersten Stempel im Pfarramt für meinen neuen Pilgerpass bekommen. Am Markt in Konstanz vorbei und 2/3 des Weges trocken gelaufen. Durch Wälder, kleine Nebenstraßen und Wiesen ein abwechslungsreicher Weg. Als ich mir eine Pause gewünscht habe, kam ein wunderbarer Platz am Bach. Noch trocken mein Brot gegessen und ab da wurde es nass. Mein Regenponcho ist erprobt und hält gut dicht. Was mich am Jakobsweg begeistert, ist die perfekte Ausschilderung. Da ich nicht so eine gute Orientierung habe, war es heute für mich sehr leicht, mich nur auf den Weg und das Gehen zu konzentrieren. Am Zielpunkt tat ich mich etwas schwer, nicht zu werten. Die Unterkunft sah von außen sehr runtergekommen aus. Gerade als ich überlegte, doch noch weiter zu gehen, sprach mich eine freundliche Frau an. Sie zeigte mir die Pilgerwohnung von innen und ich war überrascht. Ein original altes Bauernhaus mit Stil und sehr sauber. Was für ein Glück für heute! Nachdem es regnet, bin ich nach 18 km froh, hier bleiben zu können.